KANDIDAT:INNEN

Kandidat:innen


SWAANTJE FOCK

  • 47 Jahre alt, geboren in Buchholz bei Hamburg, seit 2004 auf Spiekeroog, verheiratet und zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren


  • Beruf: Diplombiologin, seit 2004 erst Aufbau und seitdem Leitung des Nationalpark-Hauses Wittbülten, Mitarbeit an der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog; vorher 2 Jahre Persönliche Assistentin der Geschäftsführung der Umweltorganisation Urgewald e.V.; 2 Jahre Koordinatorin des Umweltnetzwerkes Taiga Rescue Network (TRN) in Schweden


  • Engagement: seit 2016 Beisitzerin im Umweltausschuss der Gemeinde Spiekeroog; 2011 – 2019 Elternvertreterin erst im Kindergarten Lütt Insulaners und anschließend in der Inselschule; 1997 – 2001 Mitglied im Orgateam des gewaltfreien Anti-Atom-Netzwerkes x1000malquer; 1996 -2001 Vorstandssprecherin von Bündnis90/Die Grünen Osnabrück Stadt


  • Hobbies: segeln, reiten, wandern, Sport – insbesondere Schwimmen, musizieren (Querflöte und Chor), Natur genießen, Strandmüll sammeln …


  • Schwerpunkt in der Kommunalpolitik: Umwelt und Naturschutz


  • Motivation und Zielsetzung

    Spiekeroog ist ein wunderbares Fleckchen Erde und hier zu leben ist für mich und meine Familie von unermesslichem Wert! Ich war schon immer ein Mensch der sich engagiert. Gerne möchte ich mitwirken, dieses Kleinod mit seinem enormen Naturschatz und der kleinen vertrauten Gemeinschaft möglichst lebenswert zu erhalten und mitzugestalten.


    Es ist mir wichtig, in einer aktiven Gemeinschaft die Belange der Insel bestmöglich zu vertreten und derzeit wichtige Weichenstellungen planvoll mit in die Wege zu leiten. Der Ausverkauf der Insel an auswärtige Investoren und die erhebliche Verdichtung der Bebauung, gekoppelt mit einer nicht passenden Infrastruktur machen mir große Sorgen! Hier möchte ich helfen, einen soliden Weg einzuleiten, auch für bedarfsgerechten Wohnraum für Menschen die auf Spiekeroog dauerhaft leben und wirken möchten. 

    Der Einsatz gegen den Klimawandel und eine Nachhaltige Entwicklung sind mir eine Herzensangelegenheit! Einbringen möchte ich mich z.B. durch das Vorantreiben der Nationalpark-Partnerschaft; die Strandmüll – sowie Müllreduzierung auf der Insel und durch die Überprüfung der Nachhaltigkeitskriterien für alle Entscheidungen.

RUBEN FRANZ

  • 35 Jahre alt, mit dem Frühling 2016 nach Spiekeroog gezogen, verheiratet 2 Töchter -3 und 7 Jahre


  • Beruflicher Werdegang: Meister für Veranstaltungstechnik, 2002 bis 2009 - Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter eines Veranstaltungstechnik Dienstleisters in Süddeutschland, 2008-2012 - Cirque du Soleil Touring Show Division, Europa, Asien, Südamerika Senior Electrician / HVAC (Abteilungsleiter Strom- und Klimatechnik), 2012-2015 - Cirque du Soleil Touring Show Division, Süd- und Zentralamerika Technical Site Manager (technischer Bauleiter)
  • seit 2016 - Kultur & Veranstaltungsleitung bei der Nordseebad Spiekeroog GmbH


  • Engagement: Unterstützung der Kulturstiftung, Gründungsgenosse und Aufsichtsrat in der Spiekerooger Genossenschaft, davor Elternvertreter im Kindergarten Lütt Insulaners und Kassenprüfer der Spiekerooger Elterninitiative e.V.
  • Interessen: Gesellschaftsentwicklung, Globalisierung, interkulturelle Zusammenarbeit, gute Lebensmittel


  • Schwerpunkt in der Kommunalpolitik: Spiekeroog als Lebensraum und Lebensmittelpunkt für eine diverse Bevölkerung sichern. Spannungsfeld Gemeinde / Tourismus


  • Motivation und Zielsetzung:

    Spiekeroog habe ich als ein besonderes und vielschichtiges Dorf kennengelernt, ein lebendiges Dorf. Zudem steht die Insel als gesamtwirtschaftlicher Standort auf soliden Beinen und wird sich auch die kommenden Jahre als Tourismus Destination einer regen Nachfrage erfreuen. Umso wichtiger ist es, dass sich dieser Erfolg auch für die Bevölkerung bemerkbar macht und deren Lebensraum erhalten bleibt, sonst verkommt die Insel zu einer Museumsdorf-Maschinerie mit einer reinen Belegschaft auf Zeit. Dem gilt es ganzheitlich nachhaltig entgegen zu wirken. Der demographische Wandel trifft Spiekeroog auf eine andere Weise, als viele Dörfer am Festland. Oft verwaisen diese und werden wirtschaftlich unattraktiv, Spiekeroog jedoch droht mit dem Ausverkauf und unerschwinglichen Mieten in prekären Abhängigkeitsverhältnissen der Verlust von wirklich dort verorteten Menschen und somit dem sozialen Miteinander. Damit einhergehend auch der Verlust von authentischen kleinteiligen Inhabergeführten Geschäften, kurz gesagt, einer intakten Dorfstruktur. Hier sollten wir gemeinsam und aus der Breite der Bevölkerung heraus Perspektiven schaffen. Die vielfältigen und herausfordernden Aufgaben möchte ich gemeinsam mit euch gestalten. Kommunalpolitik muss transparent und nahbar für die Gesamtgesellschaft sein. Sozialpolitik darf keine Nebensache sein. Hierfür möchte ich mich mit meinen diversen interkulturellen Erfahrungen stark machen. Transparent, mit Mut zu Entscheidungen und einem offenen und wertschätzenden Politikstil.



FRIEDERIKE GOEDECKE

  • 57 Jahre alt, seit 1996 auf Spiekeroog, ein erwachsener Sohn, 26 Jahre


  • Beruf: Apothekerin, leitet seit 26 Jahren die Inselapotheke


  • Engagement: war tätig als Schulelternratsvorsitzende und Gleichstellungsbeauftragte, Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstands der „Spiekerooger Genossenschaft“


  • Schwerpunkt: Sozialpolitik und Abfallwirtschaft


  • Motivation und Zielsetzung

    Die Welt steht vor enormen Herausforderungen, die auch vor unserer kleinen Insel nicht haltmachen. In den kommenden Jahren können und müssen viele Weichen gestellt werden. Dabei möchte ich mitwirken und meine Fähigkeiten einbringen, denn um größere Ziele zu erreichen, braucht es die Erfahrungen und Fähigkeiten von Vielen. Die bisherige Arbeit mit den Kandidat*innen und vor allem auch den Unterstützer*innen hat gezeigt, dass wir produktiv und vertrauensvoll miteinander etwas auf den Weg bringen können. Die Diskussionen sind zwar häufig langwierig, aber ich habe festgestellt, dass mir die Arbeit in der Gruppe großen Spaß macht. Ich hoffe, in diesen Prozess noch möglichst viele Mitbürger*innen einbeziehen zu können.


    Ein kleines Ziel von mir ist, sämtlichen organischen Abfall, der auf der Insel anfällt, hier zu behalten und zu verwerten.


JÖRG GERDES

  • 59 Jahre alt, Kindheit auf Spiekeroog verbracht, in der H.L. Schule das Abitur absolviert. Weitere Ausbildung am Festland. Seit 1984 wieder auf Spiekeroog. Verheiratet, 2 Kinder


  • Beruf: Kaufmann, Hotelier. Seit 1985 beruflich selbstständig. Anfangs Gastronomie, später auch Einzelhandel und Hotellerie.


  • Engagement: von 2011 bis 2016 im Spiekerooger Gemeinderat, Kandidaturen 2006 und 2016. Früheres Mitglied im Vorstand der DEHOGA Spiekeroog, Unterstützende Arbeiten im SSC.


  • Interessen: Familie, berufliche Selbstständigkeit, Sport in verschiedenen Disziplinen.


  • Schwerpunkt in der kommunalen Politik: solides und nachhaltiges Wirtschaften, sowohl in der Gemeinde wie auch in der NSB; und unser Kindergarten.



  • Motivation und Zielsetzung

    Meine Motivation:

    Schon früh habe ich mich entschieden, auf Spiekeroog leben zu wollen. Weil ich unsere Insel als etwas ganz Besonderes sehe. Ein Kleinod, das es zu bewahren gilt. Nicht allein wegen der wunderbar intakten Natur, sondern auch wegen unserer dörflichen Idylle. Diese mitzutragen habe ich auch in meinem beruflichen Handeln immer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

    Bei der Abwägung, ob es mich mehr Mühe kostet, die in der Spiekerooger Politik getroffenen Entscheidungen hinzunehmen oder diese aktiv mitzugestalten, entscheide ich mich für das Zweite.

    Auch wenn das oft viel Zeit und Mühe bedeutet.


    Persönliches Ziel:

    In unserer Gemeinschaft sehe ich mich als Fachmann für die wirtschaftlichen Themen. Sowohl in der Gemeinde, wie auch der NSB. Unter sozial verstehe ich zuerst einmal, unserer kommenden Generation ein „bestelltes Feld“ zu übergeben, einen geordneten Haushalt und nicht nur Schulden, denen keine Werte gegenüberstehen. Ein geordneter Haushalt bietet uns zudem in der Gegenwart die Möglichkeit, denjenigen, die finanziell nicht so stark sind, mehr Unterstützung zu geben.

    Durch meinen Beruf bin ich eng mit dem Tourismus verbunden. Von unseren zufriedenen Gästen leben, direkt oder indirekt, fast alle Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf Spiekeroog haben. Unsere Lebensumstände sind durch den Tourismus geprägt.

    Desto mehr gilt es, unser dörfliches Eigenleben zu erhalten.

    Ich sehe Spiekeroog als Ganzes. Nur so funktioniert es. Sowohl durch die richtige Mischung an Anbietern und Betrieben, wie auch und vor allem, durch die Menschen die dies tragen. Darunter die große Zahl der Mitarbeiter, die hier ihr Leben zumindest zeitweilig verbringen. Ich erlebe, dass die Bedürfnisse dieser Mitarbeiter sich in vielen Punkten von denen der eingesessenen Spiekerooger unterscheiden. Gleichzeitig nehme ich wahr, dass sie trotz ihrer großen Zahl, in unserer Wahrnehmung „unter dem Radar fliegen“. Das möchte ich ändern und Ihre Interessen mehr in den Focus bringen. Die wirtschaftlich Starken können gut für sich sorgen. Unser Bemühen soll und wird deswegen denen gelten, die weniger Möglichkeiten haben.

    Ein weiterer Punkt, den ich angehen möchte, ist das geschrumpfte Angebot in unserem Dorf. Sowohl Restaurants, wie auch Geschäfte sind in den vergangenen 5 Jahren weniger geworden. Ich möchte anregen, motivierten Menschen, die sich in diesen Branchen hier selbstständig machen möchten, Unterstützung zu gewähren.


    An der Zukunft zu arbeiten, bedeutet für mich, aktiv zu gestalten. Nicht zu blockieren. Kompromisse müssen erarbeitet werden. Und in diesen Bereichen sehe ich meine Stärken.



CHRISTIANE ANDREESEN AHSENDORF

  • 56 Jahre,, aufgewachsen und geprägt auf / durch Spiekeroog: Lütt Insulaner`s unter den Fittichen von Tant` Uta – Grund und Hauptschule unter Meppe –und das Abi auf Lietz geschafft


  • Berufliches: Nach meinem Studium ( Touristik / Marketing / BWL) arbeitete ich 20 Jahre „in der wirklichen Welt“ und zog 1999 mit Frank auf die Insel zurück um das Strandidyll zu führen. Die beste Entscheidung unseres Lebens – es ermöglichte uns ein sehr gutes Leben in finanzieller Sicherheit im Paradies – ein gut gestalteter Generationswechsel der funktionierte.


  • Engagement: Vorsitz Museumsverein


  • Schwerpunkt: Demographische Entwicklung; Tourismusentwicklung im Einklang mit Bürgerwohl


  • Motivation und Zielsetzung

    Heute bin ich eine interessierte Insulanerin und möchte gerne meinen Teil dazu beitragen Spiekeroog in Bahnen zu lenken, dass auch nachfolgende Generationen die Chance für eine lebenswerte Insel haben wo sich der Tourismus in einem verträglichen und ausgewogen Maß entwickelt. Nicht nur die Generationenfrage mit dem in den nächsten 10 Jahren zu erwartenden Umbruch in meiner und einigen anderen Unternehmungen beschäftigt mich – es ist auch die Eine oder andere Entscheidung des Rates in der Vergangenheit wo in meinen Augen am Interesse der Insel und des Bürgers vorbei entschieden wurde. (Künstlerhaus, Kindergarten, B-Plan)

    Man hört immer wieder „ die Insel solle bleiben wie sie ist“  - klingt nett - wird sie nicht! Es werden immer neue Menschen angespült die auf Spiekeroog positive Entwicklungen in Gang bringen, aber leider auch Dinge die wir absolut nicht schätzen und uns in Schwierigkeiten bringen. Die Insel wird sich mit den Generationen weiter verändern und wir haben es zumindest ein bisschen in der Hand, diesen Prozess zu steuern und dazu möchte ich meinen Teil beitragen.



LARS BÜCKING

  • 52 Jahre, seit 1993 auf der Insel. Vorerst nur saisonal, seit 2002 mit erstem Wohnsitz. Zwei erwachsene Söhne.


  • Vor der Inselzeit Studium der Soziologie in Marburg an der Lahn. Besitzer und Betreiber des Kiosk am Zeltplatz


  • Engagement: Auf Spiekeroog lange aktiv im Schulelternrat der Inselschule, sowie der Herman Lietz-Schule.


  • Seit 2009 Vorstand der Elterninitiative Spiekeroog e.V.


  • Von 2006 – 2016 Mitglied des Gemeinderates, in den Jahren 2011 – 2016 als Ratsvorsitzender.


  • Aktiver Unterstützer der Spiekerooger Kulturstiftung


  • Schwerpunkt in der Kommunalpolitik: Soziale Gerechtigkeit und die nachhaltige Entwicklung Spiekeroogs


  • Motivation und Zielsetzung

    Als politisch denkender Mensch habe ich mich schon seit meiner Schulzeit für Politik und politische Prozesse interessiert. Als wir 2002 komplett auf die Insel zogen, war es einer meiner Wünsche aktiv am politischen Leben teil zu nehmen.

    Meine 10jährige aktive Ratsarbeit hat mir wertvolle Einblicke in die politische Landschaft unserer Insel, aber auch anderer Inseln verschafft. Ich wünsche mir, dass wir bei all unseren Entscheidungen immer wieder über den eigenen Tellerrand hinaus blicken und auch die Belange der Gegenseite versuchen zu verstehen und akzeptieren.

    Politik, ob nun für eine kleine Insel oder im Großen, kann nur durch gemeinsames Handeln gelingen.

    Für Spiekeroog heißt dies für mich, dass Rat, BM, NSB und die Verwaltungen engagiert und respektvoll zusammen arbeiten. Ich wünsche mir mehr Bürgerbeteiligung und eine aktive Einbeziehung unserer Jugendlichen in die politische Arbeit.

    Ich habe erfahren wie auszehrend und anstrengend Ratsarbeit sein kann. Habe aber ebenso erlebt, wie wohltuend es sein kann, mit anderen zusammen gute Entscheidungen zu treffen. Politik soll gestalten und sie soll auch Freude bereiten!

    Mit unserem Wahlbündnis Spiekeroog 2030 zusammen möchte ich Spiekeroog fit für die Zukunft machen. Immer unter Bewahrung unserer natürlichen Besonderheiten und in Respekt vor der Vergangenheit der Insel.

    Mir ist sehr daran gelegen, den sogenannten Ausverkauf der Insel im kommunalpolitisch möglichen Rahmen zu begrenzen. Spiekeroog ist in erster Linie für die hier lebenden Menschen da. Nur wenn wir unser Leben hier zufriedenstellend organisieren, können wir die besondere Kraft der Insel an unsere Gäste weiter geben. 

    Mir ist wichtig, dass die hier Lebenden eine berufliche, aber auch persönliche Perspektive haben. Dazu gehört, die Möglichkeit Wohnraum zu erhalten, eine Familie zu gründen, sowie im Alter die Insel nicht verlassen zu müssen. Dies ist für mich soziale Nachhaltigkeit.

    Gleichzeitig ist es wichtig, auch unsere wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Auge zu behalten und den Tourismus so auf zu stellen, dass er auch in 20 Jahren noch funktioniert. Hier ist vorausschauendes Handeln und das Entwickeln von langfristigen Perspektiven gefragt.

    Spiekeroog nennt sich die „grüne Insel“. Ich möchte daran arbeiten, dass dieser Begriff mit noch mehr Inhalten gefüllt wird, die Spiekeroog wirklich authentisch und nachhaltig werden lassen.




BERND FIEGENHEIM

  • 70 Jahre alt, seit 1983 auf der Insel, verheiratet, ein erwachsener Sohn


  • Beruf: Sozialpädagoge, Leitung eines Kindererholungsheimes, später Mutter Kind Kureinrichtung auf Spiekeroog. 2006 bis 2014 Bürgermeister.


  • Engagement: vor der Inselzeit in Vereinen, auf der Insel lange Zeit im Kirchenvorstand und weiteren kirchlichen Gremien, Ratsmitglied von 2001 bis 2006, als Bürgermeister in verschiedenen regionalen Gremien tätig. Im Kuratorium der Umweltstiftung, Vorstand in der Kulturstiftung, Vertreter im Leadergremium „Wattenmeer Achtern“. 


  • Interessen: Wandern, Radwandern, Lesen


  • Schwerpunkt in der Kommunalpolitik: Kommunikation, Spannungsfeld Tourismus / Gemeinde



  • Motivation und Zielsetzung

    Es fiel mir in den zurückliegenden Jahren schwer Rat und Rathaus zuzusehen. Einiges ist weiterverfolgt und zu einem guten Ende gebracht worden. Vieles und wichtiges ist aber versäumt worden, dadurch hat sich das Bild Spiekeroogs in meinen Augen nicht zum Guten gewandelt. Wichtige Themen werden von der Politik nicht in die Bevölkerung transportiert und entweder alleine entschieden oder ausgesessen, Bruchteilseigentum, Verdichtung in der Bebauung, Thalassozentrum, Verfremdung – das sind nur beispielhafte Schlagwörter. Gemeinsam mit einem programmatisch aufgestellten Wählerbündnis möchte ich noch einmal mitgestalten.

    Ich denke, ich kann auf Grund meiner kommunalen Erfahrung einiges zur sachlichen Diskussion der anstehenden Probleme beitragen. Mir liegt viel an Transparenz und Diskussion auf breiter Ebene. Aber dann muss auch entschieden und Beschlossenes umgesetzt werden. Auch ich möchte bewahren, setze dies aber nicht mit Stillstand gleich. Im Gegenteil, um Gutes wie unser dörfliches Leben, Dorfbild, unsere eigenen kulturellen Traditionen zu erhalten muss ich den Mut zum Handeln haben, auch mit dem Risiko verbunden mir Gegner zu schaffen. Unsere Identität darf nicht aus Profitgründen geopfert werden.

    Der Wähler sollte wissen, dass für mich die Verhinderung vom Ausverkauf der Insel durch die Bildung von Bruchteilseigentum oberste Priorität hat und mit meiner Stimme kein gemeindeeigenes Grundstück auf Erbpachtbasis vergeben wird.

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